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Der Wild-West-Club wurde 1921 von Fritz Enderle in Freiburg im Breisgau gegründet. Zweck des Vereines ist das Nachleben der Geschichte und der Besiedelung des Nordamerikanischen Kontinents sowie die indianische Kultur. Die Mitglieder des Vereines leben die Zeiten der Gründung der USA bis zum Zeitpunkt des "Wilden Westens" in authentisch nachgebildeten Kleidung sowie der jeweiligen Behausungen nach. Auch die Ureinwohner Nordamerikas haben selbstverständlich ihren Platz im Westernhobby und beim Wild-West-Club findet man neben Cowboys, Waldläufer oder Trapper die Mitglieder in prachtvollen Outfits der Indianer, die einen Vergleich mit den Originalen oder Museumsstücken nicht scheuen brauchen, da diese in ihrer Originalität und Verarbeitung den ursprünglichen Kleidungsstücken nicht nachstehen. Der Wild-West-Club ist übrigens einer der wenigen glücklichen Western-Vereinen, der über ein eigenes Gelände verfügt. Viele Anläufe wurden benötigt um endlich 1968 in einem Freiburger Stadtteil eine feste Bleibe zu finden. Hier wurde eine "Western-Trading-Post" errichtet, die mit einigen museumsreifen Dekorationsstücke ausgestattet wurde und die Mitglieder haben auf dem weitläufigen bewaldeten Vereinsgelände die Möglichkeit, ihre Tipis, Lodges oder andere authentische Zelte aufzubauen und dem Leben der Indianer Nordamerikas, der Trapper, Waldläufer, Mountainmen, Farmer, Cowboys oder Siedler nach zu leben. Vieles wird allein - oder zusammen - wie Kleidung, Zelte, Schmuck oder andere Gegenstände, die zum Leben gebraucht werden in reiner Handarbeit angefertigt. Als Vorlage oder Anregungen dienen vor allem Bücher, Bilder oder Zeichnungen. Man hilft sich gegenseitig oder tauscht seine Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen und den verschiedenen Materialien, wie z.B. Leder, Perlen, Stachelschweinsborsten (Quill) Stoffe etc. untereinander aus. Bei allen Nachempfindungen und Träumen sollte jeder Einzelne jedoch nie vergessen, wo sein Ursprung ist und seine Wurzeln liegen. |