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Akatuki e.V.


Anzahl der Mitglieder: 140
Zielgruppe: Kinder Jugendliche Erwachsene Senioren
 

 Adressdaten:
Vereinsname: Akatuki e.V.
Strasse/Nr: Egkrog 11
PLZ/Ort: 24238 Martensrade
Land: Deutschland
Bundesland: Schleswig-Holstein
  Adresse über Map24 suchen
   
Ansprechpartner: Peter Nieblich
Telefon: 04384 593336
Telefax:
eMail:
Homepage: http://www.akatuki.de

 




 Angebote:    Gebühren:
Aikido, Ju-Jutsu, Karate,

  mtl. 5EUR - 11EUR
 Beschreibung:
Aikido ist die (wettkampffreie) Kunst des waffenlosen Kampfes. Der Ursprung liegt in Japan. Dort wurde Aikijitsu in den geheimen Schulen der Familienclans unterrichtet und immer nur von Lehrer zu Schüler weitergegeben. Der Begründer des Aikido, o'sensei Morihei Ueshiba, hat aus Aikijitsu, Jiujitsu, Kenjitsu (Schwertkampf) und dem Bojitsu (Stockkampf) unter Hinzunahme ethischer- / philosophischer Erkenntnisse, das heutige Aikido entwickelt. Ziel im Aikido ist nicht, einen Angreifer zu verletzen oder gar zu töten, sondern einen Angriff so umzulenken, dass am Ende der Bewegung des Angreifers dieser sich in einer kampfunfähigen Situation befindet. Zusätzlich ist Aikido eine Schulung der Harmonie von Körper und Geist im Sinne des Bushido, des Weges der Samurai (Angehörige der Kriegerkaste im alten Japan). Zusätzlich wird beim Aikido das eigene Aggressionsverhalten, das z.B. beim sportlichen Kampf in anderen Disziplinen zu gefährlichen Aktionen führen kann, kontrolliert gelenkt und geschult. Im Ergebnis ist Aikido eine sehr effektive Selbstverteidigung, die sich den Aktiven allerdings erst nach längerem, intensivem Training wirklich erschließt. Auch im Aikido gibt es, wie in allen Budo-Disziplinen, verschiedene Ausprägungen / Stilrichtungen. Beim Akatuki e.V. in Kiel wird exclusiv für Kiel und Umgebung das Tendoryu-Aikido nach Meister Kenji Shimizu gelehrt.

Ju-Jutsu ist Sport und Selbstverteidigung für jedermann.
Das "Europäische Jiu-Jitsu" wurde von einigen Aktiven als nicht mehr zeitgemäß angesehen. Somit war es für sie dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata" des Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch und Werner Heim gelungen, so daß im Jahre 1969 das Ju-Jutsu in Deutschland offiziell eingeführt wurde. Das neue System geht nicht vom Angriff aus, sondern primär von den Selbstverteidigungstechniken, die aus Grundformen des Aikido, Judo und Karate ausgesucht wurden. Die Techniken sind in den einzelnen Prüfungsprogrammen für Schüler- und Meistergrade nach Schwierigkeitsstufen geordnet. Jede Verteidigungstechnik ist gegen mehrere Angriffsarten anwendbar und beständig zu üben mit dem Ziel, die Bewegungsabläufe zu automatischen Reflexen (sog. Automatismen) im Unterbewußtsein zu entwickeln. In Kombinationen sind die Techniken alsdann sinnvoll zu verbinden und in der "freien" Verteidigung gegen "freie" Angriffe zur echten Kunst der Selbstverteidigung zu perfektionieren. Bei dieser Methode wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Verteidigungstechniken von Anfang an ein größtmöglicher Nutzeffekt durch variable Anwendung erzielt.

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

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