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Die Deutsche Liga für Menschenrechte wurde 1914 gegründet und versteht sich als Teil der weltweiten Menschenrechtsbewegung. Sie will zur Entwicklung einer humanitären Gesinnung in Deutschland und in aller Welt beitragen und nach Möglichkeit Missverständnisse und Hass zwischen Völkern und anderen Gruppierungen beseitigen.
Sie steht ein für die Förderung von Gerechtigkeit und Frieden. Sie will Einfluss nehmen auf das Verhalten der Regierungen, Behörden, Institutionen und Einzelpersonen.
Sie arbeitet sowohl durch Information der Öffentlichkeit als auch durch individuelle Hilfe für Einzelpersonen.
Wo immer ein Unschuldiger verurteilt oder entrechtet wird, will die Liga sich für ihn einsetzen. Wo immer die Gesetze mit den Grundsätzen des allgemeinen Menschenrechts unvereinbar sind, will die Liga im Sinne der Menschenrechtskonventionen tätig werden. Liga-Mitglied sein, heißt bereit zu sein, für den Mitmenschen und für die Erhaltung des Friedens und der Freiheit einzutreten. |