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Leumtturm eG iG |
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Kinder Jugendliche Erwachsene Senioren Behinderte |
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Gebühren: |
Haus- und Wohneigentum,
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| Beschreibung: |
Leuchtturm Genossenschaft i.G.
Präambel
Der Ausgangspunkt für das Projekt ?Leuchtturm" war die Vision vom gemeinschaftlichen Wohnen, in einem schönen Haus, zentral in Berlin gelegen, mit Menschen verschiedener Altersgruppen (von 0 bis 150 Jahren), Kulturen, Berufe und Lebenslagen, die Lust auf Gemeinschaft haben bei gleichzeitig Individualität und Privatheit und am Aufbau eines gemeinschaftlichen Hausprojektes interessiert sind.
Um die Idee zu verwirklichen, ist ein Neubau die geeignete Möglichkeit. Wir ? die zukünftigen BewohnerInnen ? können es nach unseren Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten. Es sollte sich, wie die sich verändernden Lebensbedingungen, wandeln können ? Stichwort: flexible Grundrisse. Im Sinne einer nachhaltigen Ökologie sollte es sowohl im Bau als auch in der Bewirtschaftung ressourcenschonend in Bezug auf Baumaterialien, Wasser, Energie etc. sein.
Die Vision ist, sowohl architektonisch wie durch das Nutzungskonzept einen symbolischen ?Leuchtturm" zu schaffen.
Das Konzept besteht aus folgenden Grundsätzen:
- - Im Haus leben Menschen generationenübergreifend zwischen 0 und 150 Jahren.
- - ?Das Haus gehört sich selbst", d.h. kein Privateigentum Einzelner an der Immobilie und strukturierte Selbstverwaltung durch die BewohnerInnen
- - Es geht darum, die eigenen Vorstellungen von Wohnstrukturen zu verändern, d.h. nicht einfach unsere derzeitigen Mietwohnungen zusammenzulegen, sondern die einzig individuell genutzten Flächen zugunsten von Gemeinschaftsflächen zu begrenzen.
- - Die Wohnmieten werden möglichst so gestaltet, dass auch Finanzschwache dort wohnen können.
- - Mitbestimmung, aktive Teilhabe und Verantwortung dem/am Gemeinschaftsprozess übernehmen alle BewohnerInnen (z.B. Kinder entsprechend ihren persönlichen Fähigkeiten und ihren Belangen).
- - Gemeinschaftlichkeit entsteht durch Selbstverwaltung sowie gemeinsames Handeln bzw. gemeinsame Aktivitäten; durch Kultur, Begegnungsräume und gemeinsame Aktivitäten.
- - Wir wollen ein ausgewogenes Verhältnis von Individuum und Gruppe, von Unterschiedlichkeit und gemeinsamen Zielen; dazu gehört ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Interessen, also zwischen Gemeinschaft und Privat(heit).
- - JedeR BewohnerIn übernimmt Verantwortung für sich, seine/ihre Bedürfnisse und sein/ihr Handeln in der Gemeinschaft.
- - Transparenz und Offenheit auf der Sach- und Beziehungsebene ist ebenso wesentlich, wie klare Kommunikationsstrukturen.
- - Störungen in der Hausgemeinschaft haben Vorrang und Konflikte werden konstruktiv für einen erfolgreichen Gemeinschaftsprozess bearbeitet.
- - Geschäfte soll die Genossenschaft bevorzugt mit GenossInnen tätigen.
- - Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch vergleichbare Projekte unterstützen.
Wir wollen mit Menschen zusammenwohnen, die die Lust und Fähigkeiten haben, Veränderungen und Bewegungen positiv zu sehen und zu gestalten; Wir sind offen für Neue und Neues |
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